Jutta Nardenbach (13.08.1968 - 08.06.2018)

Jutta Nardenbach

Leben

Jutta Nardenbach spielte in ihrer Laufbahn für den TuS Ahrbach, den TuS Niederkirchen, den TSV Siegen, den FC Rumeln-Kaldenhausen (während ihrer Zeit dort umbenannt in FCR Duisburg 55), den SC 07 Bad Neuenahr, den 1. FFC Frankfurt, den FFC Brauweiler Pulheim sowie die SG Essen-Schönebeck.

Mit der deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen wurde die Abwehrspielerin 1989 und 1991 Europameisterin. Für diesen Erfolg wurden sie und die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[2] Sie nahm 1996 an den Olympischen Spielen in Atlanta teil und schied dort mit der Mannschaft in der Vorrunde aus. Insgesamt spielte sie zwischen 1986 und 1996 59-mal in der Nationalmannschaft (30 Spiele für TuS Ahrbach, 29 Spiele für TSV Siegen) und erzielte dabei 4 Tore.

Mit ihren Vereinsmannschaften errang sie folgende Titel: Deutsche Meisterin mit TSV Siegen 1991, 1992, 1994, mit 1. FFC Frankfurt 2001, 2002; DFB-Pokalsiegerin mit TSV Siegen 1993, mit FCR 2001 Duisburg 1998, mit 1. FFC Frankfurt 2001, 2002 und mit 1. FFC Frankfurt UEFA-Cup Siegerin 2002.[3]

Aus gesundheitlichen Gründen unterbrach Nardenbach 2004 ihre Karriere als Spielerin. In der Saison 2005/06 trainierte sie die Juniorinnen des FC Urbar und war kurzzeitig Mädchenreferentin des FV Rheinland. Zur Spielzeit 2006/07 unterschrieb Jutta Nardenbach einen Vertrag als Trainerin der Mädchen des 1. FFC Montabaur und spielte in der 1. Mannschaft. Zudem war sie mehrere Jahre für ein Sportgeschäft in Ruppach-Goldhausen in der Vereinskundenbetreuung tätig.

Quelle: Wikipedia

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